* * * Zur Trüffelsaison in der Emilia Romagna * * *

Ja, ich weiß . . . Schon vor längerer Zeit habe ich mich in Sachen
Trüffel versucht und kläglich gescheitert. Aber irgendwo im Inneren
schlummerte dieser fast unbeschreibliche Duft, der beim ersten Mal
mehr ab als antörnt. Damals bin ich an meiner Unwissenheit und an
der vergeblichen Suche nach Optimaler Qualität gescheitert. Obwohl der Einkauf in durchaus renommierten Geschäften in
Deutschland  und Österreich stattfand, war ich vom Geruch begeistert, aber der
Geschmack spiegelte nicht das wieder, was die „Nase“ hergab.

Doch schlagartig hat sich alles geändert. Auf nach Sasso Marconi, (südlich von Bologna), wo vor einigen Tagen und auch noch jetzt, ein
„Tartufesta“ stattfindet. /17.11. in Savigno,15.-17., 22.-24. November in der Nähe von Ferarra, bei Sant’Agostino)

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Endlich im Schlaraffenland . . .

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Speziell die blaugrünen haben es mir angetan. Unverfälschter herzhafter Geschmack, in einer milden Lake eingelegt ein Genuß.

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Käse bis zum Abwinken in perfekter Slow Food Qualität.

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Olivenöle ausprobieren, und natürlich auch kaufen.

SAM_2855_Bildgröße ändernDinge und Sachen auf den Märkten sehen und Erleben. (In diesem Fall Mispeln).SAM_2851_Bildgröße ändernSAM_2373_Bildgröße ändernSalat Arten kennen zu lernen, von denen man nicht einmal geahnt hat.

SAM_2876_Bildgröße ändern Taufrische Mandarinen, wie ich Sie zuvor noch nie probieren durfte.

SAM_2869_Bildgröße ändernHerbst Trompeten und Steinpilze vom feinsten.

SAM_2875_Bildgröße ändernUnd natürlich Trüffel satt.

SAM_2864_Bildgröße ändernSAM_2865_Bildgröße ändernSAM_2866_Bildgröße ändernSAM_2863_Bildgröße ändernTrüffelcreme probieren.

SAM_2867_Bildgröße ändernEinfach Genießen.

SAM_2881_Bildgröße ändernSAM_2862_Bildgröße ändernEinkaufen bis die Nähte platzen, und zu Hause angekommen, kochen, und weiter Genießen 😉

SAM_3075_Bildgröße ändernWeißer Trüffel mit Beure blanc über frische Hörnchen Pasta.

SAM_3082_Bildgröße ändernMein erstandenes Exemplar stammt aus den Wäldern des Appennin, rund
um die Emilia Romagna, dieser kommt aus der Region um Bologna.

SAM_3076_Bildgröße ändernLateinisch: Tuber Magnatum Pico

SAM_3078_Bildgröße ändern Für ein  Walnussgroßes Teil dieser Sorte muss man um die 30 Euro berappen. (30 Gramm)

SAM_3074_Bildgröße ändernDie Verpackung gibts umsonst 😉

SAM_3084_Bildgröße ändernDas ist viel, (viel zu viel, wenn die Qualität nicht stimmt), aber
erschwinglich wenn wie in diesem Fall, außer dem intensiven Geruch,
auch der Geschmack, voll rüberkommt.

SAM_3088_Bildgröße ändernUnd ich habe „Null Bock“, bei einem wirklich ins Geld gehenden weißen
„Alba“ Trüffel noch mit Trüffelöl nachzuhelfen, was in vielen
Restaurants durchaus üblich ist.

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Zubereitet mit einer „Beure blanc“, dazu Schalotten und etwas Knoblauch hell in Butterschmalz anschwitzen, und mit trockenen Weißwein ablöschen. Gemüßefond dazu und  .Trüffelabschnitte unterheben Einreduzieren, und mit eiskalten Butterflöckchen Aufmixen.

Die Jagd geht weiter, vielleicht treffe ich einmal auf die Sorte:
Périgord Trüffel von Norcia“ (Tuber melanosporum).
Diese legendäre Trüffelart gehört mit zu den Besten, was Aroma und Geschmack betrifft.
https://mataicooking.wordpress.com/2013/03/04/getruffelter-rahmspinat-in-kartoffelhalften-mit-spiegelei-auf-tomatencoulis/
https://mataicooking.wordpress.com/2011/03/08/feines-truffel-kase-suppchen/
https://mataicooking.wordpress.com/2010/10/29/truffelbutter/
https://mataicooking.wordpress.com/2011/03/11/spaghetti-mit-tapenade-und-getruffelten-pecorino/
https://mataicooking.wordpress.com/2011/01/07/wintertruffel/
https://mataicooking.wordpress.com/2010/10/29/piemonter-herbst-truffel-tuber-unicatum-chatin/
https://mataicooking.wordpress.com/2010/10/29/truffel-tagliatelle/
https://mataicooking.wordpress.com/2010/10/10/himmlisch-einfach-gut/

Agrikulturbetriebe der Kategorie „Slow Food“, machten einem es
wirklich nicht einfach. Aber entscheidend war immer der Gaumen.

Your . . . SAM_3087_Bildgröße ändern

 

 

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~ von mataicooking - 11. November 2013.

6 Antworten to “* * * Zur Trüffelsaison in der Emilia Romagna * * *”

  1. Wunderbar ,
    danke daß du uns daran teilhaben läßt!
    Es läuft einem richtig das Wasser im Mund zusammen.
    Schöne Reise , schöner Artikel , schön ins Bild gesetzt.
    Tschö, Bernd

  2. (Habe wenn du es bemerkt habensolltest, meine Antwort aus versehen gelöscht)
    Sie lautete in etwa so . . .

    Wenn ich Italiens Märkte besuche fühle ich mich immer wie im Schlaraffenland, und endecke jedesmal neues unbekanntes. Aber Dir das zu Erzählen, hiese Eulen nach Athen tragen 😉

  3. Truffle risotto, or pasta with cream and truffles, just heavenly, one of the world’s great taste sensations. Thanks. Ken

  4. Stimmt, aber es war ein steiniger Weg und der führte in Bezug auf Qualität, zum direkt Einkauf vor Ort. Man weiß nie wie lange eine frische Lieferung bis zum Händler im jeweiligen Fachhandel dauert. Und zum Geschmacksverstärker mit aromatisierten Trüffelöl, ist das Produkt, zu schade, und zu teuer. Mir sind viele Restaurants und auch Privatleute bekannt welche das Spiel „Pimp up my Truffle“ betreiben. . . .

  5. Ein weiteres Ha! Pimp up my truffle! Ich muss zu meiner Frau erzählen. Ken

  6. Mach das , aber gehe in Deckung 😀

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