* * * Trüffel Tagliatelle * * *

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Anfangs sah es nicht so aus, das sich je eine Freundschaft mit Trüffeln ergeben könnte. Im Gegenteil. Schuld waren jene Restaurants die mit großen Brimborium, Trüffel und Pasta im riesigen Parmesanleib, vor den Augen der Gäste anmachten. Mit Abschlussfeuerwerk und gepfefferter Rechnung inklusive. Schon bei der Zubereitung, fiel mir ein nicht sehr angenehmer Geruch auf den ich mit „Nicht abgedrehten Gas Han“ assoziierte. Erst später erfuhr ich dass z. B bei der Herstellung von   „Trüffelöl “ die Substanz Bismethyltiometan (aus Flüssiggas hergestellt) verwendet wird. Igggittigit  🙂 Resultat es hat nicht nur fürchterlich, oder nach nix geschmeckt, nein, dazu kommt noch der Gedanke an Hygiene auf. Den der Ursprung in dieser Anrichteweise lag wohl eher der Gedanke zugrunde das man beim Anmachen der Pasta, sinnvollerweise immer auch den Käse mit abschabt. Aber davon ist man in Good  old Germany, weit entfernt. Und ich vermute nicht nur da. Stattdessen verwendet man einen bis auf den letzten Rest, ausgeschabten Astbach Uralt Leib, der nie wieder richtig gereinigt werden kann.

Es geht auch anders. Nämlich der Klassiker, frische hausgemachte Pasta auf den Teller, gute Butter, und vor allem, frische und gute Trüffelspäne darüber. Aus die Maus. Und wenn es dann gut ankommt, noch die Steigerung, von der schwarzen Herbst Trüffel aus „Piemont“, zur „Perigord“ , ((Tuber Melanosporum),und der weißen „Alba“ Trüffel, (Tuber magnatum).

Nun mal „Butter bei die Fische“ wie man so schön sagt. Ich bin  „Anfänger“, in Sachen Trüffel. Aber wir haben zum ersten mal Blut gerochen, als wir einen vorzüglichen Pecorino Tartufo probierten. Und siehe da, wenige, vorzüglich duftende Trüffelspäne, aromatisierten den Hartkäse so, dass das Gaumenzäpfchen bei jedem Stückchen vibrierte. Und die Lust auf mehr, sich einstellte. Es folgte Pasta mit dem Trüffelkäse. Darauf folgend der glückliche Umstand, dass just in dem Moment als ich mich vorsichtig einmal, nach frischen Trüffeln erkundigte, gerade welche angeliefert wurden. Schnell nach dem Preis erkundigt, dann um welches Produkt exakt es sich handelt, im Laden mal kurz daran geschnüffelt, das kleinste Stück fix gekauft.

https://mataicooking.wordpress.com/2010/09/22/kase-truffel-und-ruche/
https://mataicooking.wordpress.com/2010/10/10/himmlisch-einfach-gut/

Der erste Geschmackstest. Und zwar mit frischen Tagliatelle, natürlich bissfest gegart. Fein geraspelter Parmesan, mit Eigelb, etwas „Mascarpone“, und Pastakochwasser verrühren. In die frisch dampfende Pasta einrühren, bis das Eigelb abbindet und sich eine gute Konsistenz ergibt. Nun nur noch etwas Fleur de Sel, und die frischgehobelten Trüffel darüber.

Der Genuss Bericht:

Im Gegensatz zu dem wirklich gewaltig starken Duft, hielt sich der Geschmack auf dem Teller, merklich zurückhaltender. Obwohl wir reichlich Trüffel darüber hobelten, war nur ein feiner Trüffelgeschmack zu bemerken.
Im Gegensatz zu dem beschriebenen Pasta Gericht mit Pecorino Tartufo.
https://mataicooking.wordpress.com/2010/10/10/himmlisch-einfach-gut/

Fazit: Fein, aber nicht kräftig genug. Muss man wohl einmal einen Perigord oder Alba Trüffel probieren. Vieleicht ist dann der Suchtfaktor, den mein Piemont Herbsttrüffel mit seinem starken Geruch schon andeutete, größer. Bis dahin ist Trüffel in Kombination mit Pasta mit meinem geliebten, nach mehr schreienden Pecorino Tartufo angesagt. (Darin kann man schwarze Trüffelspäne erkennen, aber man weiß nicht von welcher Art.

Your . . .

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~ von mataicooking - 29. Oktober 2010.

 
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