* * * Apricot Dumpling * * *

Marillenknödelzeit ist angesagt. Diesmal aber ohne „Mutti“, ich habe mir etwas Mut zugesprochen beim ersten Alleingang, mit den Marillenknödeln nach Muttis Art. Und ich muss es gleich vorwegnehmen, es hat geklappt. Super zart, flaumig, ist die Umhüllung gelungen. Alles nicht nach Gewicht, sondern viel  mit Gefüüüühhhhl. Alles ging gut. Aber nun von Anfang an. Eingekauft wurden ca. 1 Kg mehlige Kartoffeln, bereitgestellt habe ich, zwei Eier, griffiges Mehl, Weizengries, Paniermehl, Haselnüsse, und Salz. Die Kartoffel wurde nach dem Garen, mit Schale durch die Kartoffelpresse gejagt, und nach jedem Durchgang, gleich die Schale entnommen, und entsorgt. (Geht prima), und erspart das lästige Schälen. Zu dem noch dampfenden Kartoffelschnee, schnell zwei ganze Eier eingerührt, und das ganze unter Zugabe einer Prise Salz, und so viel Mehl, bis sich die Masse Einigermasen vom Rand des Gefäßes löste. Beide Handflächen wurden bemehlt und ein jeweils Walnussgroßes Teigstück, zwischen den Handflächen flachgedrückt. Die vom Kern befreiten, und mit Würfelzucker bestückten Marillen, mit dem Teigfladen umhüllt. In siedenden und gesalzenen Wasser einlegen, einmal kurz Aufwallen lassen und Garziehen lassen. Die Knödel schwimmen auf. Zwischendurch röstete ich unter Heißluft Haselnusskerne an und rubbelte die Schale mit einem Geschirrtuch ab. Danach wurden die Nüsse mittelfein zerkleinert und mit dem goldbraunen Paniermehl vermengt und gezuckert. Jetzt nur noch die Knödel abtropfen lassen und in den Bröseln wälzen. Mit Vanille Staubzucker bestäuben und nur noch genießen.  Die Teigmenge reichte locker für 12 Marillenknödel. Und es ist sogar genügend Teigmasse über, für exzellent zarte Gnocchi oder wie ich es noch vorhabe „Bubenspitzle“, oder „Wutzlnudeln“ mit Mohn. Aber das ist ein, . . . mein nächstes Thema. Jedenfalls hat sich Muttis Rezeptur bewährt.
https://mataicooking.wordpress.com/2009/06/29/marillenknodel-mit-und-nach-muttis-art/
PS:(Diesesmal habe ich eine kleinere Italienische Sorte verwendet. Handverlesen, mit dem richtigen Reifegrad).

Your . . .

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~ von mataicooking - 11. Juni 2010.

 
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