* * * TOPINAMBUR * * *

Frische Topinambur, nicht nur auf der Speisekarte, auch zum mitnehmen. Das Kilo für 2.-Euro. Da ließ ich mich nicht lange bitten. Ich habe Topinambur zwar schon mal verarbeitet, ist aber schon eine Weile her. Zum einen ist (Helanthus tuberosus), wie die Erdbirne auf Lateinisch heißt, nicht immer und vor allem frisch zu bekommen. Zum anderen hat es die Pflanze durch ihren eigenen Geschmack, und Seltenheit, nicht in den täglichen Verbrauch in Europas Kochtöpfen geschafft. Zu Unrecht, wie ich meine. Aber dieses Schicksal teilt die Pflanze auch mit Dinkel, Grünkern u.v.a. Gewächsen. Die ursprünglich aus Nord und Mittelamerika stammende Kulturpflanze vieler Indianerstämme, zählt in Ihrem Ursprungsland noch eine wichtige Rolle. Vieleicht die gleiche wie bei uns in Europa die Kartoffel. Die durch Ihre Ergiebigkeit die Topinambur wieder an den Rand gedrängt hat. Übrigens hat meine Einkaufquelle, (Frau Naase), mir erzählt das Sie Topinambur ursprünglich als Viehfutter verwendet hat, und deshalb angebaute. Nun noch die Adresse: Es ist das Gasthaus Naase in Gröben. Nur 1/2 h südlich von Berlin im Nuthe – Nieplitz Tal.
http://matainews.wordpress.com/2009/05/18/nuthe-nieplitz-tour/
http://matainews.wordpress.com/2009/04/14/downtown-berlin/   Die Verarbeitung ähnlich wie die Kartoffel.Wen man die Knolle bekommt sollte man darauf achten das sie frisch geerntet  wurde und verarbeitet wird. Also knackig und nicht weich und helle Anschnitt Stellen. Als Püree, oder in Salzwasser gekocht oder gebraten, immer ein Genuss. Auch als Schnaps. Im Gesundheitsbereich hat die Knolle da sie einen hohen Anteil Inulin enthält, eine für den Ernährungsplan bei Diabetes, wichtige Aufgabe. Infolge hat dies auch eine Absenkung der Blutfettwerte zur Folge. (Sicherlich nur bei regelmäßiger Verwendung als Haupspeise oder Beilage).Nährwert Technisch, hervorragende Werte. Um nur die wichtigsten aufzuzählen pro 100 Gramm: Eisen 3,6, Eiweiß 2,4, Kalium 500 mg, Linolensäure 45 mg, Magnesium 20 mg, Phosphor 80 mg. Sogar als Zierpflanze, und einen daraus entstehenden „Sichtschutz“, in Form von wunderschön gelb leuchtenden Blüten, eignet sich die zu den Sonnenblumen Arten zählende „Erdbirne“. Der Geschmack würde ich als wenn man die Knolle roh verzehren möchte als nussartig, ähnlich Artischoken, oder Schwarzwurzeln. Von der Konsistenz der Karotte ähnlich beschreiben. Einige Sorten lassen mehr oder weniger süße durch. Hauchdünn geschnitten oder geraspelt, eine erfrischende Alternative, zu oder als Salat. Dies war gleich die erste Variante. Die Knolle hauchdünn geschnitten, ebenso frische Ananas, einige Cashewkerne, Radischen, Salz Pfeffer, Balsamico Bianco, ein „Spritzer sehr gutes Olivenöl, dazu ein Stück geröstetes Weißbrot, fertig ist ein „Frischwärts – Gruß“, wie man ihn sich leckerer nicht vorstellen kann. Als zweites folgte dem Gusto entsprechend eine leichte Gemüsesuppe. Dazu wurde außer der „Jerusalem Artischocke“, noch die Bestandteile eines frischen Suppengrüns, in Form von Karotten, Sellerie, Lauch, und ein Hauch Knoblauch, Salz und Chili hinzugefügt. Die dritte Aktion, das Hauptgericht: Ein „Auflauf“, wurde aus einer Symphonie von Steinpilzen, Topinambur, roter frischer Chili, Zwiebeln, Knoblauch, (vorher mit den Chilis angeschwitzt),  einigen Kartoffeln, Salz, Pfeffer, Rosmarin, Sahne, und Ei, hergestellt. On Top noch etwas   Panko , ( das asiatische Paniermehl). Ein sehr schmackhaftes Essen. Ich glaube für dieses Mal reicht es. Diese drei Gerichte werden nacheinander in men nächsten Blogs präsentiert.

Your . . .

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~ von mataicooking - 29. April 2010.

 
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