* * * Szegediner Eierschwammerl * * *

Ein passendes deftiges schmackhaftes Gericht, worauf ich schon lange Lust verspürte, sind meine „Szegediner Eierschwammerl“. Als Beilage, (wobei dieser Begriff schon fast an Beleidigung grenzt), sind die Hausgemachten“Kaspressknödel“. Alles fing so an das ich vor einiger Zeit in einem Discounter , zu meiner großen Freude, „TK“ Steinpilze, und Pfifferlinge entdeckte. Frisch allemal vorzuziehen, allerdings war das Frischangebot in der letzten Saison, im Bereich „Steinpilze“, mehr als dürftig. Dies alles veranlasste mich zu einigen „Schwammerl“ Gerichten. Eines davon als „Szegediner Schwammerlgulasch“. Die Zubereitung unterschied sich von der Fleischvariante nur in der Haupt -Zutat. 1/2 Kg Zwiebel kleingeschnitten und hellbraun angeröstet und der ebenfalls gedünstete Knoblauch, wurden mit den in Butterschmalz kurzgebratenen 300 Gramm Pfifferlingen, unter Zugabe von reichlich edelsüßen Paprika, etwas Chili, schwarzen Pfeffer, Salz, und gemahlenen Kümmel, durch geschwenkt, und mit einem kräftigen Schuss Wasser abgelöscht. Da ich noch etwas Tomatensauce eingefroren hatte, wurde natürlich mit einem 1/4 Lt, der Geschmack abgerundet. Nebenbei brodelte das Sauerkraut vom Fass. In etwas Butterschmalz angerösteten mittleren kleingeschnittenen Zwiebel, kam das Fass kraut, mit etwas Wasser aufgegossen, und unter Zugabe von Pfeffer, Rauchsalz, Zucker, Piment, eine halbe Stunde geschmort. Die Menge der Zugabe waren ungefähr zwei Kellen voll. Die Geschmacksabrundung erfolgte durch 250 Gramm Sauerrahm. Alles gut durchziehen lassen und abschmecken. Die Kaspressknödel wurden mittels fertig gewürfelten Semmelbrotes das wir extra aus Österreich importierten, (war zu verlockend, war aber nicht wirklich zwingend nötig), 200 Gramm mittelalten Gouda, 2 mittleren hellbraun angerösteten Zwiebeln, eine größere Knoblauchzehe, und eines größeren Bundes Blattpetersilie, (ebenfalls kurz mit geschwenkt, vermischt. drei Eier, Muskat, Salz, und ordentlich mittelgrob gemahlener schwarzer Pfeffer, und ein 1/4 Liter heißer Milch. Alles gut vermengt, aber so dass die Brotwürfel noch ganz bleiben. Nun einfach die Knödelmasse in Alu/ Kunstoff/Folie dicht zum Bonbon einrollen, und ca.1/2h in siedenden Wasser fest werden lassen. Dabei sind zwei Sachen wichtig.  Die Masse sollte immer locker sein, also kein Mehl, und vorher unbedingt, etwas von der Masse vor garen und perfekt abschmecken. Angerichtet wurden nun die abgesäbelten Knödelscheiben auf einer ordentlichen Kelle der Szegediner Eierschwammerl. begleitet von einigen Sauerrahm Spritzern.

Your * * *

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~ von mataicooking - 21. Februar 2010.

 
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