* Marillen & Pflaumenknödel *

•22. Juli 2017 • 4 Kommentare

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„Mutti“, ich kann’s.
Sag ich hier einfach mal so.

Aber leider kann  Sie mich nicht mehr hören.
Aber wer weiß, vielleicht kriegt
Sie es doch noch irgendwo mit.

Denn „Sie“ hat’s mir beigebracht.

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Ich weiß gar nicht mehr, was es noch groß zu Erzählen gibt.
Nur einmal im Jahr zur Saison, gibt es die köstlichen Knödel.

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Und auch nur dann, wenn die perfekten Früchtchen sich wie zufällig
in meinen Sichtbereich, auf einer meiner Markt Exkursionen einblenden.

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Aber nicht mal dann ist es sicher. Denn die Lust spielt auch eine große Rolle.
Lust auf Kochen hab ich eigentlich das ganze Jahr über.
Nur manchmal wird es einem auch klar, dass nicht nur eine Menge Arbeit dahinter
steckt, bei manchen Rezepten artet es auch in eine kleine „Sauerei“ aus.

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Wobei ich den niedlichen Viechern nicht zu nahe treten möchte, sondern
soll ausdrücken, das z.B. beim Durchdrücken der Erdäpfel in der Kartoffelpresse
es nahezu unvermeidlich ist, das was danebengeht. Oder noch schlimmer, die
bemehlten Handflächen die immer wieder nach gepudert werden müssen. Oje, Ojeee.

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Aber dann fiel mir ein dass eine wirklich gute Freundin des Hauses Geburtstag hat.
Und urplötzlich war die Lust auf Marillen und Pflaumenknödel wieder da.

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Vor der Einladung habe ich natürlich gecheckt, ob die perfekt reifen Früchte
überhaupt angeboten werden, was der Fall war. Nach der Einladung allerdings,
gab’s diese nicht mehr, und die stattdessen dargebotenen, gefielen mir gar nicht.

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Also nochmal das Theater von vorne. Absagen? oder Durchziehen. Mit viel Schwung
und Elan also alles nochmal abgesucht, auf der Suche nach dem perfekten „Früchtchen“.

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Und was passiert, doch noch einen Notkauf gemacht, und bevor es los ging die „Richtigen“
erblickt. Also doppelt gekauft. Kein Problem, aus den ersten zwei Kilo machte ich eine
köstliche Aprikosen, Maracuja, Rosmarin, Limetten, Marmelade. Und schon war der Tag gerettet.

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Keine Ahnung, aber so ungefähr stimmen die Daten meiner Knödel Arien im Laufe der Jahre.
Wenn jemand wissen möchte, wie es den geht. Dann muß man sich durch die Links klicken.
Aber genaue Gramm Angaben sucht man vergeblich. „Mutti“ hatte ein Gefühl dafür.
Und „Gefühl“ löst sich schlecht nachlesen.

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https://mataicooking.wordpress.com/2009/10/13/zwetschgenknodel/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2009/06/29/marillenknodel-mit-und-nach-muttis-art/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2011/06/24/hommage-an-meine-mutter/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2012/06/04/marillenknoder-4ever/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2012/01/27/kumquat-als-mehlspeise/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2014/07/05/einmal-marillenknodel-immer-marillenknodel/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2010/12/31/marillenknodel-statt-boller/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2015/06/21/muttis-marillenknodel-malheur/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2016/08/03/marillenknoedel-zwetschkenknoedel/

Your . . .

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* Spiedini di Zucchini *

•13. Juli 2017 • 7 Kommentare

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Zucchini auf einer fein eingestellten Mandoline gehobelt.
Auf zugespitzten Rosmarinzweigen aufgesteckt.
Mit Rapsöl besprengelt, mit Meersalz, grob gemahlenen

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schwarzen Pfeffer, und etwas braunen Zucker besprengelt.
Ab in den Backofen bei ungefähr 200 Grad unter Aufsicht.

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Und wenn die Ränder der Zucchini sich bräunen,
Wenn’s in der Küche intensiv nach Rosmarin duftet,
Wenn man sich einen gut gekühlten Chenin Blanc eingeschenkt hat,

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Wenn das Wasser im Munde zusammenläuft,
Dann sind etwa 20 Minuten vergangen.Zeit,
die Spiedine rauszuholen und zu servieren.

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Jetzt erst kommt unser bestes Olivenöl zum Einsatz.
Nochmals besprengeln, nochmals etwas grobes Meersalz darüber.

Yout . . .

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* Meine geliebte Panzanella *

•6. Juli 2017 • 2 Kommentare

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Ideal wäre (und war es dann schlieslich auch),
wenn das Thermometer so gegen 29 Grad tendiert,
man draussen sitzen kann, und liebe Gäste bewirten darf.

2

Ein bisschen der Wind geht, vorweg einen erfrischenden
Cocktail, (Basil Smash), serviert, die Beine hochlegt, und
entspannt zum Auftakt, seinen Gästen zuprostet.

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Denn das schöne drann war, das mann alles vorbereiten kann.
Und sich deswegen, ein doppelt entspannter Abend anbahnte.
Es sind besten Zutaten die diese Jahreszeit hergibt.
Die ich z.Teil wieder selbst aus Bologna mitbrachte.

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Es sind nur die Sachen drinn, auf
die meine Gäste und ich „Bock“ haben.
Es wurde so Zubereitet wie ich mir,
eine Panzanella vorstelle.

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Da gibts keine Regeln,
nur die Lust am Geschmack.
Es gibt ungefähr soviele Arten der
Panzanella, wie Italien Regionen hat.

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Und noch viele mehr, den jede Mamma,
oder Pappa, schwört auf „Seine“ Panzanella.

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Bei der Toskanischen Version wird hartes Brot in Essig-Wasser
eingeweicht, ausgedrückt, und in Stücke gerissen.
Mir persöhnlich sagt es mehr zu erst das Brot zu rösten,
und danach im angemachten Sud durch ziehen lassen.

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Sämtliche Gemüse wurden mit einer Knoblauch, Öl,
Zitronen, Marinade bestrichen, und im Kontaktgrill gegart.

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Die Tomaten, Kapern, und Oliven, natürlich und pur.

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Die Zutaten:
Tomaten: Pomodoro Oblungo Verde, Cocktail Tomaten.
Auberginen, Paprika Tricolore, Tropea Zwiebel,
weiße Ägyptische Zwiebel, Bocconcini, Kapern,
schwarze Oliven.

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Die Marinade:
Weißer Balsamico, Zitronensaft,fruchtiges Olivenöl, Knoblauch,
Rosmarin, Frisches Basilikum, grobes Meersalz, grob gemörserter
schwarzer Pfeffer, geschnittene Stengel und Blätter vom
Basilikum, dazu Bocconcini, gehobelter Parmigano.

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Geröstetes Ciabatta, in Stücke geschnitten,
danach kurz Marinade gezogen.
Alles vorsichtig und gut vermengen, frisch gezupfte
ganze Balsamikoblätter und die Bocconcini Bällchen
drüber verteilen. Vor dem Servieren kurz kühlen.

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Your . . .

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* Wildsalat und Brombeeren *

•24. Juni 2017 • 2 Kommentare

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Außerdem tummelten sich auf dem Teller:

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Rote Beete, Stangensellerie, grobes Meersalz, weißer

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Balsamico, Apulisches Olivenöl, Joghurt, und sonst nix.

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Was? Das reicht noch nicht? Dann legt doch noch was drauf.

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Für meinen Bedarf war es genug. Diese einfache Kombination,

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vereint die verschiedenen Texturen, knackig, weich, samtig.

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Und den vorzüglichen Natur Geschmack der reifen Brombeeren,

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und des Wildsalates. Die Joghurt Tupfer bringen Frische.

Ich finde das passt.

Your . . .

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* Liebe auf den ersten Blick *

•20. Juni 2017 • 2 Kommentare

 

Ich persönlich habe nie daran gezweifelt.
Aber das es mich auf diese Art erwischt,
damit habe selbst ich nicht gerechnet.

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Es geht um meinem neuen Reiskocher
Und zu dem kam ich, wie Maria zu Ihrem Kind
Kurz vor dem Rückflug aus Japan, trieb ich
mich noch ein bisschen im „Duty Free“ rum.

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Und dann war es Liebe auf dem ersten Blick.
Keine Ahnung von Reiskochern, aber es war eine
kleine Schönheit. (Zumindest in meinen Augen).

Und es hat Zoooom gemacht.

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Es war nicht mehr viel Zeit, und so ließ ich mich in
einem 5 Minuten Crash-Kurs Aufklären, worum es beim
Reiskochen eigentlich geht. Die Zeit brannte.
Diesen bitte . . . . einpacken . . . . Bitte schnell.
Kein Problem, ich hatte noch Handgepäck frei.

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Zurück wieder testete ich das Ding erst nach einer Woche.
Und das erste Ergebnis war ernüchternd. Der Reis schmeckte genau
so wie die konventionelle Zubereitung im Kochtopf.
Erst nach mehreren Versuchen und Ausprobieren entdeckte ich die Vorzüge.
Und jetzt möchte ich den „Zojirushi“ nicht mehr missen.
Wie bitte Zojirushi? Selbst noch nie was von dieser Marke gehört.

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Nachträgliche Recherchen, brachten es zu Tage. Es ist „Der Reiskocher“.
schlechthin,Top Marke aus und in Japan. Nur hier nicht so bekannt.
Zumindest bei mir nicht.
Egal, beim „letzten Mal“, schmeckte der „Plain Rice“ so gut, das ich ihn
fast ohne Zutaten hätte aufessen können. Dabei hatte ich beim klassischen
Reis zubereiten keinerlei Probleme, und Reiskocher war das letzte woran
ich dachte. Ich habe meine Meinung gründlich geändert.

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Was schert mich mein Geschwätz von gestern . . . .
Ach übrigens, die Zutaten des Gerichtes:

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Grüner Spargel, Karotten, Paprika, Szechuan Tofu glasiert mit
Jasmin Reis. Glasiert habe den Tofu mit Ketjap Manis und Szechuan
Pfeffer. Der Rest wurde in einer Pfanne kurzgebraten.
Zwiebeln, Knoblauch, Paprikasalz, Ketjap Manis und Szechuan
Pfeffer. Und einem Top Mann hinter dem Herd. 😉

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Ein bisschen ist dieses leckere Gericht in den Hintergrund geraten.
Kein Wunder, bei diesem köstlichen Reis, und der unbekannten
„Schönheit“, die meine Liebe auf den ersten Blickt entfachte.
Übrigens das Ding hab ich noch immer nicht richtig durchschaut.
Aber dies soll bei Menschen auch oft der Fall sein.

Your . . .

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* Bärlauch Artischocken und Pimientos *

•11. Juni 2017 • 5 Kommentare

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Frische Mini Artischocken gut Putzen. Weg mit den äußeren Blättern,
Halbieren, und raus mit dem „Heu. In Essigwasser wässern.

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In gesalzenen Wasser blanchieren, mit kalten Wasser
abschrecken, und in Olivenöl kurz durchschwenken.

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Dazu passten auch hervorragend „Pimientos“, diese wurden ebenfalls in
Olivenöl angebraten, bis sich kleine Bläschen an der Oberfläche bildeten.

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Spaghetti als Grundlage. Mit einigen Klecksen Tomatensoße und
Tomatenfilets.
Ein stimmig leckeres Pasta Gericht.

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Zum Schluss einfach grobes Meersalz, etwas Scamorza drüber gehobelt
und frischen Bärlauch verteilen. Und schon passt’s wieder.

Your . . .

maaa

* Es ist nicht so weit zum kleinen Glück *

•25. Mai 2017 • 4 Kommentare

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Ein Hefeteig mit etwas Sugo, Burrata, Olivenöl . . . . .

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Schwarze Oliven auf roten Tomaten . . . . .

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Manchmal auch Zucchini . . . . .

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Unbedingt Olivenöl, und grobes Meersalz . . . . .

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Ein gutes Glas Wein . . . . .

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Die Sonne darf zwischendurch  auch hervorblitzen . . . . .

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Entspannt in die Ferne blicken . . . . .

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Oder auch nur ein paar cm weiter, auf die Burrata starren . . . . .

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Entspannt zurücklehnen, what come next? . . . . .

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Einfach den Tag kommen lassen . . . . .

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Nichts planen, sondern den Moment Genießen . . . . .

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Noch einen kleinen Happen, noch ein Schlückchen . . . . .

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Die Augen fest zusammenpressen, nur minimal wieder öffnen . . . . .

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Durch den schmalen Schlitz ins Nichts schauen . . . . .

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Einfach Staunen, was im Kopf Kino abgeht . . . . .

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Einen kleinen Moment innehalten . . . . .

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Und wieder von von beginnen . . . . .

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Es braucht nicht viel, Zum kleinen Glück,  your . . . . .

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