* Grazer Krauthäuptel *

•20. September 2017 • Schreibe einen Kommentar

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Hinter dem Grazer Krauthäuptel ist eine Institution gemeint,
die es leider über die Landesgrenzen der Steiermark,
nicht hinaus, in die weite Welt geschafft hat.

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Was ist das Besondere daran? Schwer zu beschreiben.
Am ehesten trifft wahrscheinlich der „Salarico“ in Deutschland, den Nagel auf den Kopf,  bzw. in
die Nähe der Salatzüchtung.
Eine Mischung zwischen Romana und Eisberg Salat kommt der Angelegenheit ziemlich nahe. 
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Da hilft nur bei einem Besuch der Landeshauptstadt mal den Kaiser Franz Josef Platz mit seinem imposanten
Bauernmarkt zu besuchen. ( Am besten Samstag).

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Um staunend feststellen, dass der Markt dem Vorbild
 Schlaraffenland ziemlich nah kommt.
Dagegen ist mein Versuch mit dem abgebildeten „Salarico“,

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eine plumpe Fälschung der Wirklichkeit, die ein
empörtes Raunen am Bauernmarkt auslösen würde. 🙂

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Die traditionelle Zubereitung: Waschen, trockenschütteln, abtupfen. Halbieren, und mit Salz würzen,
danach noch etwas Mehl auf die Schnittfläche.

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Eigelb mit einem Pinsel aufstreichen, „Panko“ Paniermehl aufstreuen, und in Butterschmalz, knusprig backen. 

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Gurkenscheiben, Radieschen Frühlingszwiebeln, und einige Spritzer weißen Balsamico und steirischen Kürbis Kernöl, geben diesem Gericht den letzten Kick.

Your . . .

mato

 

 

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* Olives Tomatoes and Puff Pastry *

•1. September 2017 • 3 Kommentare

1

Was ist das?
Sieht gut aus.
Ist ein neues Gericht.
Trotzdem „old school“.

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Geht „Ratz Faz“.
Ist wahnsinnig aromatisch.
Kommt (kam), super gut an.
Hat wenig Zutaten,
(die haben‘s aber in sich).

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Sorgt für einen „Wow “ Effekt.
Kostet nicht die Welt.
Lässt dem Koch genügend
Zeit für die Gäste.

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Eignet sich gut als Fingerfood.
Beliebt auch zum Picknick.
Als auch zu Silvester.
Eigentlich das ganze Jahr über.  😉

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Jetzt wird’s spannend 🙂
3 Haupt Zutaten.
Blätterteig, Tomaten, und Tapenade.

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Eine Tapenade von schwarzen Oliven,
Halbfeuchten, soften Tomaten, Zitronen Abrieb,
Knoblauch, schwarzer grob gemahlener Pfeffer.
Kapern, Zitronensaft, Olivenöl, Rosmarin.
Ich persönlich mag’s etwas Säurebetont.
(mit den Kapern, dem Kapern Essig, und der Zitronensaft).

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Die fertige Tapenade dünn und gleichmäßig auf
dem Blätterteig verteilen, und ringsum  den
Rand 1cm umlegen. Jetzt eine gute nicht zu große
Tomatensorte in gleich dicke Scheiben (1/2cm)
schneiden und auf der Tapenade verteilen.

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Ab in den Backofen 200 Grad bis der sichtbare
Rand des Teiges gut gebräunt ist.

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Der nächste Schritt ist, alle Tomaten mit der
Maßeinheit eines halben Teelöffels, mit
einen Klacks Ajvar-Sauce zu beglücken.

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Darauf wiederum eine halbe Olive.
Vor dem Servieren mit einem sehr guten

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fruchtiges Olivenöl alles besprenkeln,
und frisches Basilikum drauf.

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Folie drüber und zum Picknick mitnehmen.
Oder und alles alleine Essen. und die Leute versetzen.
Gutes Gelingen und einen guten Appetit wünscht…..

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* Kyoto Apple salad *

•25. August 2017 • 3 Kommentare

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りんごのサラダ

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Nippon hat mich wirklich in jeder Hinsicht beeindruckt.
Egal ob es die Menschen, Landschaften, das Essen,
Dörfer auf dem Land, oder Großstädte waren.

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Einen großen Stellenwert, im wahrsten Sinne des Wortes,
haben Lebensmittel, obwohl ich ins Staunen kam, braucht es

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die Welt nicht unbedingt, das man z.B. Erdbeeren wie Preziosen
einzeln aufwendig verpackt. Das gleiche gilt für Pflaumen, u.v.a.
Obst und Gemüse Sorten.

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Sechs Pflaumen für 50,-Euro, oder ein „Sekai Ichi“ Apfel zum Preis
von 26,- Euro, überschreiten die Grenze des guten Geschmack’s.
Und um noch einen oben drauf zu setzen, 6 Erdbeeren zu günstigen 20,-Euro. Dennoch hat mich oft das Endprodukt auf dem Teller überzeugt.

(Ps: dennoch fand ich Japan im allgemeinen nicht als teuer).

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Aber dazu, reicht locker ein einfacher Europäischer Apfel.
Am besten bei einem Ausflug ins Umland, selbst geerntet.

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Die Zutaten fürs Dressing:
Knoblauch
Ingwer
Misopaste
Reisessig
Sojasoße
Senf
Rapsöl
Meersalz

Der Rest erklärt sich von selbst.
こんにちは – wünscht Mataicooking.

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* Tandoori Tofu Garam Masala *

•20. August 2017 • 1 Kommentar

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Einfach einen geräucherten Tofu,

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mit einer Tandoori Paste einreiben.

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Die Paste wurde aus Garam Masalla, Zitronensaft,

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Knoblauch, Ingwer, und Rapsöl angerührt.

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Man vermengt gemörsert: Kreuzkümmel. Zimt,

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Kurkuma, Chili, Ingwer und Koriandersamen.

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Eine Gewürzkomposition in dieser Richtung lässt sich

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in einem gut verschließbaren Behälter gut aufbewahren.

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Gut einziehen lassen und ab in den Kontaktgrill.

 

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Aus Gurken Spaghetti schneiden, und mit zerkleinerten

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Mango, frischer Chili, Korianderblätter, Limettensaft

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Meersalz, und fruchtigen Olivenöl abschmecken.

Ffffeeeeeertiiig, your . . . . .

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* Basilikum Quiche *

•8. August 2017 • 3 Kommentare

1

Für das rustikale Baumscheiben – artigeTeil, benötigte ich:
Auberginen, Karotten, Frühlingszwiebel, Basilikum.
Pinienkerne, Knoblauch, Eier, Salz und Pfeffer, und Brunnenkresse.

Das Gemüse in Streifen schneiden,
und in der Pfanne anschwitzten.

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Reichlich Basilikum, mit dem Knoblauch, Pinienkernen, Salz und Pfeffer
im Mixer deponieren, und alles mit der entsprechenden Menge
Creme Fraiche, und Olivenöl, (so viel, das eine noch flüssige cremige Masse entsteht). Mit Hochgeschwindigkeit, in eine Creme verwandeln.
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Den fertig gekauften Blätterteig in eine Form drapieren, den
Boden perforieren, das mit Salz und Pfeffer gewürzte Gemüse,

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kreisförmig einschichten, und die gerade noch gießbare Basilikum
Creme einlaufen lassen. Durch rütteln die letzten Lücken schließen.

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Ab in den Ofen. Bei 200 Grad. Wie lange? Ganz einfach, bis
der Blätterteig gut gebräunt ist.

8

5 Minuten vor dem rausnehmen, noch die Pinienkerne drüber streuen.
und mit etwas frischer Kresse, und einigen Spritzern Olivenöl
anrichten. Das schmeckt, kommt gut an, und ist einfach zu machen.

Your . . .

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* Pfifferlinge Rahm & Semmelknödel *

•3. August 2017 • 3 Kommentare

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Es ist „Pfifferling“ Saison, wie jedes Jahr um diese Zeit.
Aber leider wird es immer schwieriger die „Rehbraunen“,
in guter Qualität zu bekommen.

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Ja, Ja, ich weiß . . .
Selber sammeln, aber dazu fehlt mir die Zeit,
und die Erfahrung.

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Und so werde ich wohl weiter, meist mit leeren Korb,
vom Marktrundgang Zurückkehren, denn meistens reicht die
Auswahl meinen Ansprüchen nicht.

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Heute hat’s durch Zufall geklappt. Kühler ist’s auch,
und so hat es gerade gepasst. Denn bei 32 Grad . . .

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Gewürfeltes Weißbrot und 2 Brezen, 3 Eier, 250ml heiße Milch.
Frisch gezupfter Thymian, und Frühlingszwiebel nebst Knoblauch
angeschwitzt. Das alles kommt mit einer laaangen Prise Salz,
mit dem grob gemahlenen schwarzen Pfeffer in die Knödelmasse.

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Und während dies alles zu Bonbons gewickelt vor sich hin simmert,
werden die mühsam geputzten „Eierschwammerl“ in eine Zitronen, Butter,
Thymian, Knoblauch Mischung bei größerer Hitze rasch angeschwitzt.

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Schmand, etwas Mehl, Wasser, angerührt, in die Pfifferlinge einrühren,
einmal aufwallen lassen, abschmecken, kurz weiter simmern lassen.

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Mit etwas Brunnenkresse Anrichten, ein Gläschen „Gspritzten“ dazu.
(Das ist ein trockener Weißwein mit Mineralwasser, und eine Scheibe Zitrone)
Draußen Essen, und sich den frischen Wind um die Ohren wehen lassen,
Schweigend genießen, zurücklehnen, noch ein Schlucker’l, noch ein Bissen,
es könnte ewig so weitergehen . . . . .

Your . . .

mapf

* Marillen & Pflaumenknödel *

•22. Juli 2017 • 4 Kommentare

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„Mutti“, ich kann’s.
Sag ich hier einfach mal so.

Aber leider kann  Sie mich nicht mehr hören.
Aber wer weiß, vielleicht kriegt
Sie es doch noch irgendwo mit.

Denn „Sie“ hat’s mir beigebracht.

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Ich weiß gar nicht mehr, was es noch groß zu Erzählen gibt.
Nur einmal im Jahr zur Saison, gibt es die köstlichen Knödel.

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Und auch nur dann, wenn die perfekten Früchtchen sich wie zufällig
in meinen Sichtbereich, auf einer meiner Markt Exkursionen einblenden.

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Aber nicht mal dann ist es sicher. Denn die Lust spielt auch eine große Rolle.
Lust auf Kochen hab ich eigentlich das ganze Jahr über.
Nur manchmal wird es einem auch klar, dass nicht nur eine Menge Arbeit dahinter
steckt, bei manchen Rezepten artet es auch in eine kleine „Sauerei“ aus.

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Wobei ich den niedlichen Viechern nicht zu nahe treten möchte, sondern
soll ausdrücken, das z.B. beim Durchdrücken der Erdäpfel in der Kartoffelpresse
es nahezu unvermeidlich ist, das was danebengeht. Oder noch schlimmer, die
bemehlten Handflächen die immer wieder nach gepudert werden müssen. Oje, Ojeee.

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Aber dann fiel mir ein dass eine wirklich gute Freundin des Hauses Geburtstag hat.
Und urplötzlich war die Lust auf Marillen und Pflaumenknödel wieder da.

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Vor der Einladung habe ich natürlich gecheckt, ob die perfekt reifen Früchte
überhaupt angeboten werden, was der Fall war. Nach der Einladung allerdings,
gab’s diese nicht mehr, und die stattdessen dargebotenen, gefielen mir gar nicht.

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Also nochmal das Theater von vorne. Absagen? oder Durchziehen. Mit viel Schwung
und Elan also alles nochmal abgesucht, auf der Suche nach dem perfekten „Früchtchen“.

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Und was passiert, doch noch einen Notkauf gemacht, und bevor es los ging die „Richtigen“
erblickt. Also doppelt gekauft. Kein Problem, aus den ersten zwei Kilo machte ich eine
köstliche Aprikosen, Maracuja, Rosmarin, Limetten, Marmelade. Und schon war der Tag gerettet.

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Keine Ahnung, aber so ungefähr stimmen die Daten meiner Knödel Arien im Laufe der Jahre.
Wenn jemand wissen möchte, wie es den geht. Dann muß man sich durch die Links klicken.
Aber genaue Gramm Angaben sucht man vergeblich. „Mutti“ hatte ein Gefühl dafür.
Und „Gefühl“ löst sich schlecht nachlesen.

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https://mataicooking.wordpress.com/2009/10/13/zwetschgenknodel/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2009/06/29/marillenknodel-mit-und-nach-muttis-art/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2011/06/24/hommage-an-meine-mutter/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2012/06/04/marillenknoder-4ever/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2012/01/27/kumquat-als-mehlspeise/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2014/07/05/einmal-marillenknodel-immer-marillenknodel/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2010/12/31/marillenknodel-statt-boller/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2015/06/21/muttis-marillenknodel-malheur/
 
https://mataicooking.wordpress.com/2016/08/03/marillenknoedel-zwetschkenknoedel/

Your . . .

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