* * * Saftiges Blaukraut mit krossen Reistalern * * *

•28. Februar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

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Bevor der Frühling die Oberhand gewinnt, geht wie jedes Jahr das

gleiche Spiel von vorne los.

Es gibt ja den unsichtbaren Zwang, dass zur kälteren Jahreszeit wie

wie von Geisterhand, die Lust auf Kraut, Linsensuppe, Eintöpfe, und

allen anderen deftig leckeren Gerichten zunimmt.

Und als natürlichen Gegensatz, es zum richtigen Frühling, damit meine

ich die magische Grenze von 16 bis 23 Grad, der Appetit auf leichtes,

Salatiges, frisches, die Oberhand gewinnt.

Dazwischen gibt es auch diese Tage, wo die Sonne aus allen

Knopflöchern scheint, und das „Himmelblau“ nur eine

Tatsachenbehauptung ist.

Dann gewinnt der innere Schweinehund wieder an Boden.

 

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Es eisig kalt, und windig. Dahinter lauert nicht nur, der nicht

wirklich dagewesene Winter.

Hinter dem großen Zungenbein, (Os hyoideum), sitzt ein nochunbekannteress Organ.

Und dieses gibt anscheinend die Richtung vor,
und gewinnt letztendlich Überhand.

 

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Deshalb gibt’s Rotkraut mit allem drum und dran.

https://mataicooking.wordpress.com/2014/12/20/rotkraut-mit-rauke-knodel-in-zweigeltsose/

Diesmal mit kross gebackenen Reis Talern, rohen, dünn geschnippelten

Zuckerschoten und zuckersüßen Babypaprika.

 

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Das Gemüse findet auch in den Talern wieder.
Nebst Frühlingslauch, Karottenstückchen,
Knoblauch, Oregano, Panko, und Eiern.

 

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Da ich bekennender “Lustkoch” bin, sind mir die Jahreszeiten im Grund genommen egal.

 

Ich verlasse mich auf meine Sinne. Und von denen lasse ich mir gerne

Vorschreiben, was Morgen auf den Tisch kommt. In diesem Sinne.

 

 

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* Cersulo di Vittoria Classico and more . . . *

•27. Februar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

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Dieser „Rote“ erhielt von Kerin O Keefe 92 Points.
Cuvée, aus der Nero d’Avola und Frappato Traube.
Er verbreitet intensiven Düfte der blauen Blume, Waldboden, Pinien und Waldbeeren.
Am Gaumen und im Mund entfalten sich, konzentrierte Himbeeren,und schwarzenKirscharomen mit einem Hauch von Lakritze und mediterranen Kräutern.
Auch die Preisentwicklung kann sich sehen lassen.
Die 0,75 Flasche lag im Januar 2014 bei ca. 30 USD.
Gekauft habe ich Ihn für 8,50 Euro.

 

Verkostet wird er zusammen mit den anderen Köstlichkeiten.
Dazu gesellt sich noch einer meiner Neuentdeckungen aus Madrid.
Dort ist man am Morgen, und auch nachmittags, “pan con Tomate”.
Auf Katalanisch: “pa amp tomaquet”. Geröstetes Bauernbrot mit Knoblauch abgerieben, und mit einer halbierten Tomate eingerieben, dann mit Olivenöl beträufelt.

 

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Ich hab’s etwas anders gemacht. Zuerst den Strunk von Roma Tomaten entfernt, geviertelt, und mit einem sehr guten fruchtigen Olivenöl und etwas smoket Maldon Sea Salt Flakes gewürzt.
Dazu eine 2. Variation, mit zusätzlich Knoblauch, Chili, grober schwarzer Pfeffer, und Petersilie. Beide Variationen sind absolut köstlich. Und werden eine Favoriten Rolle bei meinen “mise en bouche” einnehmen. Geht immer, passt immer, schmeckt immer. Einfach fruchtig frisch.
Zwischendurch etwas “Stracchino”, dieser kurz gereifte lombardische cremige Käse, der schon bei Zimmertemperatur auseinanderläuft, wie schwere Sahne. Eine perfekte Kombination zu Tomaten oder einfach pur.

Und damit es nicht langweilig wird immer wieder mal ein abgebrochenes Stück von dem 24 Monate alte fast süßlichen “Montagne” aus Bergamo.

Jetzt wieder ein Schlückchen Wein, und dann wieder alles von vorne . . .

 

Your . . .   Anhänger

* * * Szegediner Kessel Gulyás * * *

•21. Februar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

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Ordentlich Zwiebel und Knoblauch dünsten, ruhig ein bisschen mit Farbe.

Möhren, Erdäpfel, in Würfelgeschnitten hinzufügen. Mitschmurgeln

lassen, und mit Knoblauch, Lorbeer, Edelsüßen Paprika, Chilipulver, und etwas

Spanisches geräuchertes Paprikapulver, Majoran, reichlich gemahlenen

Kümmel und Salz würzen.

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Kurz danach mit etwas weißen Balsamiko ablöschen. Soviel Wasser

zugeben, damit dass (am besten am Vortag), gekochte Sauerkraut, das

natürlich auch reinkommt, zwei Finger breit bedeckt ist.

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Jetzt erst gebe ich ein bewährtes Soja / Champignon Produkt hinzu: Es

hat eine Faserige Konsistenz, einen kräftigen Geschmack, und man hat

was zum Kauen. Dieses Produkt verwende ich auch als guten Ersatz, für

den berühmt berüchtigten steirischen sauren Rindfleisch Salat.

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Nun nur noch so lange köcheln, bis das gewürfelte Gemüse noch einen

leichten Biss hat. Aufgewärmt schmeckt natürlich Gulasch am nächsten

Tag noch besser. Aber dieses rustikale ungarische Steppen Gericht, aus

der pannonischen Tiefebene, mundete schon am gleichen Tag.

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Kurz vor dem Servieren, noch eine ordentliche Kelle Schmant drüber.
Dazu ein süffiges Bier.

Wenn dann noch im Hintergrund noch ein fetziger Csárdás ertönt,
und Juliska aus Budapest dazu tanzen würde, dann wird bei einem
kitschigen Sonnenuntergang ein Märchen wahr.

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* * * Cellentani Bologneser Art * * *

•19. Februar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

Das gibt’s doch gar nicht, das darf doch nicht wahr sein.

Doch doch, eben aus Milano zurück und wieder Lust auf Pasta?

Ja und abermals ja, den “Italienisch”, geht immer. ;-)

 

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Diesmal haben es mir die doppelt gewundenen, Korkenzieherartig

geformten,”Cellentani” angetan.

Einfach Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl angeschwitzt. Dazu

halbfeuchtes Soja Granulat. Tomatenmark, Rauchsalz, Pfeffer, Chili,

etwas Wasser, und Creme Fraiche, nach Geschmack.

 

 

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Nach ca. 8 Minuten sind die Cellentani fertig. Die sämige Soße drüber,

frische Petersilie und Grana Padano, (vorgestern noch in Bergamo auf

dem Markt eingekauft), darüber gehobelt.

Und fertig ist eines meiner Lieblingsspeisen.

PS: Gegessen wird draußen, die Sonne knallt in Berlin. Und mit einer

Jacke, bei dem Essen und einem Gläschen “Roten”, kein Problem.

 

 

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* * * Chocolate a la taza * * *

•12. Februar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

Dickflüssige schwere dunkelbraune herrlich schmeckende Spanische

(Trink) Schokolade. Fast glaubt man das der Löffel von alleine drin

stehen bleibt.
Wenn ich an Schokolade denke, fällt mir zuerst immer “Brüssel” ein.
Seit ich in Madrid war, und mir eine Schokolade (Flüssig) bestellte,
dachte ich zuerst den Leuten in der Küche wäre die Dosierung abhanden
gekommen.

Fast wie flüssiger Pudding, herrlich im Geschmack. Nie zuvor habe ich
in dieser Richtung was Köstlicheres probiert.

Später hörte und las ich: “Das muss so!
Von mir aus, wenn’s denn so schmeckt, dann her damit.
Natürlich habe ich gleich mir sofort zwei (Groß)Packungen besorgt.

Skeptisch zwar ob es denn “At home” auch so schmecken würde.
Ich kann alle beruhigen. Es hat, und wie.

Welche Sorte letztendlich am besten schmeckt, muß ich noch

herausfinden.
Traditionell stippen die Spanier mit frisch gebackenen “Churros” in

der Schokolade. Doch das war mir dann doch ein bischen to much. Ich

tunkte ein Stück köstlichen Schoko Muffin ein.
Einfach Milch heiß machen, rein mit dem Pulver kosten ob’s denn schon
genug ist, nochmals kurz aufkochen lassen und fertig ist der
Gaumenschmaus.
Wer es vielleicht noch exklusiver möchte, bitteschön. Eine sehr gute
Sorten Schokolade, Valrhona Chocolate, z. B., etwas Stärke,
Vanilleschote mit kochen, Zucker rein, fertig.

Eins habe ich mir in Spanien wie zu Hause gegönnt. Ein Schuss guter
Rum, setzte noch das “I” Tüpfelchen auf die Krone.

 

Your . . .c2

 

* * * Tempeh-Saté * * *

•9. Februar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

Asia Woche, Indonesische Fusion, kräftige Aromen, klare Akzente, unterschiedliche Texturen.

 

 

 

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Dies war bestimmend in meiner Asiatisch angehauchten “Lust Küche”.

 

 

 

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Chrunchige Erdnüsse, gepaart mit einer samtig anmutigen Erdnuss Curry Soße die es aber in sich hatte.

 

 

 

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Einem kräftig mariniertem Temphe, mit einem angenehmen Biss.

Und einer frisch Fruchtigen Note, in Form von Ananas und Koriandergrün.

 

 

 

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Zutaten für die Soße:

Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, milder Curry, Ingwer, Erdnüsse, etwas Rauch Salz, und Kokosnussmilch.

 

 

 

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Zutaten für den Spies:

Temphe mariniert in Soja Soße, Ketjap Manis, Limettensaft, frischer Ingwer, Chili, Knoblauch.

 

 

 

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Dazwischen: Rote Paprika geschält.

Darauf: Erdnüsse gehackt, Koriandergrün.

In der Soße: Paprika, Ananas, Koriandergrün.

Dazu: Gab‘s Jasmin Reis

 

 

 

 

 

Sama Samma your . . .mc (2)

 

 

 

 

 

* * * Onsen Tomago Ei auf Pastinaken Schaum * * *

•3. Februar 2015 • 2 Kommentare

Draußen schneit es, im Topf brodelt es. Beide ist mir angenehm, denn
irgendwann ist das zubereitete Gericht fertig und dann folgt der Genuss.

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Wenn’s lange genug schneit, dann ist das Ergebnis ebenso schön und
befriedigend. Denn dann breitet sich ein weißer Teppich des Schweigens aus.

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Alles hört sich so gedämpft an, und die Landschaft verwandelt sich in
ein Wintermärchen. Und das alles vor den Toren von Berlin.
Im Topf übrigens, geht es ähnlich dramatisch einher.

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Zwiebel Knoblauch, hell anschwitzen, mit Wasser aufgießen. Die

Flüssigkeit gut salzen. Eine mittlere Karotte, ein mittleres Stück

Knollensellerie, und 5 mittelgroße Pastinaken Wurzeln klein schneiden.

 

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Wenn alles weich geworden ist, pürieren und alles durch ein Sieb wiederzurück in den Topf. 250 Gramm Schmand oder Creme Fraiche hinzu,

je nach Konsistenz mit etwas Wasser verlängern.
Pastinaken Creme ist fertig und wird abgeschmeckt.
Die sämige Suppe mit einem Zauberstab zum Schäumen bringen.

 

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Ein oder mehrere (Onsen Tomago), 温泉卵 , Eier werden normalerweise,

bei ca. 64 -70 Grad in japanischen Thermalquellen, 60 Minuten lang,

Wachsweich gekocht.

 

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(Ich hab es damit der Dotter ganz bleibt, etwas über gegart).
Gerade soweit, dass der sattgelbe Dotter gerade noch zusammenhält.

Es geht mit Geduld auch im normalen Kochtopf. (Einfach mal Ausprobieren).

Vorsichtig in der Mitte des Pastinaken Schaumes absetzen.
Zitronenabrieb rundherum, fertig.

Der Abrieb von einer Bio Zitrone bringen etliche Bläschen des
Schaumes zum Platzen. Aber es sind noch genügend vorhanden, um auch
noch dem Gaumen die letzte Ehre zu erweisen.

Kräftiger fast naturbelassener Geschmack der Pastinake die Frische
des Zitronenabriebes, und der herrlich cremige Geschmack des Eigelbesverbinden sich im Mund und Gaumen zu einer wundersamen Kombination.

 

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let it snow, let it snow, let it snow . . .

 

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