* * * Powidltatschkerl statt Molotowcocktails * * *
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Powidltaschtkerl aus der schönen Tschechoslowakei, lautet ein launiges Lied. Man merkt schon am Namen der
Republik das inzwischen schon einige Zeit vergangen ist.(Etwa 1960). Das tut aber dem guten Geschmack, der
köstlich gefüllten Tascherl aber keinen Abbruch. Dies ist ein Nachtisch, der gut in diese Jahreszeit passt. (Manche Essen die “Tatschkerl” liebend gerne als Hautgericht) .
Ich habe mehlige Kartoffeln mit Schale gekocht, und Sie nach Ende der Garzeit noch 20 Min. ausdampfen
lassen. Danach mit der Schale mittels Kartoffelpresse in ein Gefäß drücken. Die Schalen lassen sich bequem
nach jedem Pressvorgang entnehmen. 2 Eidotter und ein ganzes Ei dazu, ebenso eine gute Prise Salz und ca. 9o
Gramm griffiges Mehl, und 40 Gramm Butter, einarbeiten. Den Teig bei Zimmer Temperatur kurz Ruhen lassen.
Den geschmeidigen Teig etwa einen halben cm Ausrollen und kleine Taschen mit Powidel befüllen, gut
verschließen und auf einer bemehlten Unterlage bis zum nächsten Schritt ablegen. Jetzt in siedendes
Salzwasser legen und nach dem Aufsteigen noch 2-3 Min. ziehen lassen. Mittels Sieb abschöpfen und sofort in
einer Bröselmischung wälzen. Staubzucker darüber, und noch warm Servieren.
Die Füllung: Das Zwetschenmus in einigen Regionen “Powidl”, genannt, mit etwas Zwetschgenbrand, dem Abrieb
einer Zitrone, und Orange und einem Eigelb, vermengen. Zur Konsistenzverbesserung zerstoßene Amarettinis.
Die Bröselmischung könnte man wie ich es tat ebenso mit Amarettinibrösen ersetzen, bzw.zu dem “Panko”,
(Asiatische Brösel), zugeben. Gut macht sich auch etwas Zimt und zerkleinerte geröstete Haselnüsse. DAs
Gemenge in etwas Butter anbräunen und zum Schluss mit Zucker abschmecken.
Sehr gut dazu Passe eine “Sabayone” die ich mit 150 ml Milch und 4 Eidottern im Wasserdampf aufgeschlagen
habe. Natürlich habe ich die Milch mit einer viertel Vanilleschote kurz aufgekocht und mit einer Prise Salz,
und genügend Zucker, (etwa 2 EL abgeschmeckt.
Hier noch ein Text Auszug des launigen Liedes:
Powidltatschkerln aus der schönen Tschechoslowakei
schmecken noch viel besser als die feinste Bäckerei.
Denn so ein Tatschkerl, so ein powidales,
das ist doch wirklich etwas Pyramidonales.
Und immer denk ich, wenn ich Božena erblick:
Powdiltatschkerln, tatschkerln ist das allerhöchste Glück. Wohl bekommts’ . . .
http://www.youtube.com/watch?v=LmvSNT3TxV8
Bliebe nur noch zu erwähnen das, die Liebe nicht nur durch den Magen, sondern auch mit schöner
Regelmäsigkeit, auch durchs’”Gehör” geht. Für Interessierte, noch ein Link zu dem Komponisten Hermann
Leopoldi, der mit seinen Wienerliedern große Erfolge hatte.(Unter andern das Powidltatschkerl Lied).
http://www.rst-entertainment.at/?c=music/one&cat=11&art=36
Powidl ist Zwetschkenmus, und leitet sich aus dem Tschechischen “povidla” ab.Überiges ist Powidl auch ein
Begriff aus dem Wienerischen, (“Es is ma ois Powidl”). Will nichts anderes heisen als:Ist mir Egal, Wurscht!
Und ein Taschkerl ist nichts anderes als eine Tasche aus Teig. Das wiederum könnte man auch als zärtlichen
Schlag bezeichnen. (Tatscherl, ohne “K”).
In anderen Regionen Österreichs heißen die süßen Dinger Powidltascherl.




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* * * Dissertation ohne Plagiat * * * « la – dolce – vita schrieb dies am 18. Februar 2011 um 10:11 vormittags